Samstag, 19. Mai 2012
Expertenforum
Christina Krieg

Christina Krieg

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Dienstag, den 15. November 2011 um 10:51 Uhr

Der Konkurrenz immer einen Schritt voraus

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Auch als Gründer hat man die Möglichkeit, sich eine einzigartige Marktstellung aufzubauen und sich gegenüber der Konkurrenz zu differenzieren.  Die nachfolgenden Strategien erläutern Ihnen die Vorgehensweise dazu:

1.       Agieren Sie als Trendsetter und definieren Sie ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung neu

Bieten Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung an, welche  als konventionell angesehen wird?  Dann definieren Sie diese neu, um aktiv Nischen zu entwickeln und Marktanteile zu erlangen. Dazu ist es hilfreich, einen Markt auszumachen, in dem Geld ausgegeben wird und der von möglichst wenig Konkurrenten besetzt ist. Finden Sie heraus, was die Kunden wollen und erstellen Sie entsprechend die Informationsprodukte/-Dienstleistungen. Verfolgen Sie nicht nur Branchentrends, sondern folgen Sie auch Ihrem eigenen Weg! Platzieren Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung in einem anderen Kontext, gestalten Sie es anders, verwenden Sie unkonventionelle Methoden und Herstellungsverfahren oder bieten Sie einen individuellen Service!

2.       Richten Sie sich auf einen überschaubaren, aber noch unzureichend bedienten Bereich eines Marktes aus

Wenn Sie in einem beliebten, aber wettbewerbsintensiven Markt tätig werden wollen, eruieren Sie  einen  Marktteil, der noch Potenzial bietet, dessen Kunden aber noch unzureichend bedient werden.  In diesem Zuge überlegen Sie, was  genau die Kundenbedürfnisse sind und wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung beschaffen sein muss, um dieses Bedürfnis zu decken!

3.       Unterscheiden Sie sich von Ihren Konkurrenten

Betrachten Sie Ihre Wettbewerber und analysieren Sie, was diese an Ihrem Produkt oder an Ihrer Dienstleistung hervor - und wodurch Sie sich von Mitkonkurrenten abheben. Gibt es bei Ihrem Angebot noch Dinge, die Sie im Vergleich zu Wettbewerbern verbessern können – wie z.B. etwas Einzigartiges an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung, ein spezielles Angebots-Bundle oder ein besonderer Service?

4.       Personalisieren Sie die Kundenansprache

Es ist ratsam verschiedene Marketingmaßnahmen zu integrieren, interaktiv und benutzerfreundlich zu gestalten sowie zu personalisieren. In diesem Zug ist der Auftritt im Rahmen einer Social-Networking Site zu betonen, der im Vergleich zu einer herkömmlichen Website mehr Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Empathie bei den Kunden auslöst. Dadurch erreichen Sie ebenfalls eine verstärkte  Identifikation der Kunden mit  Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung bzw. Ihrer Marke sowie den Aufbau einer exklusiven Reputation.

Mittwoch, den 27. April 2011 um 14:42 Uhr

Existenzgründung - Alternative zur Festanstellung?

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Sicher haben  Sie auch schon einmal daran gedacht, wie es wohl wäre, sein eigener Chef zu sein. Selber zu entscheiden, womit man sein Geld verdient, zu welchen Zeiten man arbeitet und zu wissen, für wen und wofür man arbeitet; um der Arbeitslosigkeit oder dem Bewerbungsprocedere ein Ende zu setzen, um aus familiären Gründen zeitlich flexibler zu sein oder auch um sich und seine Ideen zu verwirklichen.

 

Doch bevor der Schritt in die Selbstständigkeit getan wird, sollte man sich intensiv dem Vorhaben, den Rahmenbedingungen und den damit verbundenen Chancen und Risiken auseinander setzen. Von grundlegenden Fragestellungen wie z.B.  „Bin ich der Typ für die Selbstständigkeit?“ „Wie finanziere ich mein Vorhaben?“ „Welche rechtlichen Rahmenbedingungen muß ich beachten?“ Bis hin zu weitergehenden Aspekten wie „Was biete ich an?“ „Wer ist meine Zielgruppe?“ „Welchen Umsatz muß ich erwirtschaften, um davon leben zu können?“ „Welche Risiken gibt es und wie gehe ich damit um?“

All diese Dinge sind in einem festen Arbeitsverhältnis automatisch geregelt , um die man sich als Arbeitnehmer keine Gedanken mehr machen muß. Als Selbstständiger hingegen sind diese Dinge von Anfang an mit einzukalkulieren – angefangen von Marketing und Vertrieb, bis hin zu Buchhaltung und Steuer.


Demjenigen, der sich zwar schon mit dem Gedanken beschäftigt hat, sich  selbstständig zu machen, diesen aber wieder aus diversen Gründen zerschlagen hat, ist zu sagen: „Selbst und das ständig“ ist nicht der einzig gangbare Weg. Generell besteht die Tendenz das Vorhaben „Existenzgründung“ erstmals zu polarisieren. Doch auch der nebenberufliche Einstieg in die Selbstständigkeit oder eine berechenbare Einkommensbasis durch Förderprogramme entkräften diese Einwände in der Praxis. Und letztlich ist auch ein Job im Angestelltenverhältnis nur scheinbar sicher, genauso wie viele Arbeitnehmer unternehmerähnliche Tätigkeiten ausüben.

 

Sollte Sie der Gedanke der Existenzgründung weiterhin reizen, dann nutzen Sie das Angebot für Gründer und informieren Sie sich – auch hier im N.E.T.Z. finden regelmässig Info-Veranstaltungen zum Thema Existenzgründung statt, in denen grundlegende Fakten erörtert werden sowie individuelle Einzelberatungen, im Rahmen derer gemeinsam mit Ihnen Ihre Geschäftsidee beleuchtet wird.

Montag, den 04. April 2011 um 08:56 Uhr

Marketing im Wandel

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Seit seinen Anfängen hat sich Marketing kontinuierlich verändert - entsprechend weltpolitischen, wirtschaftlichen, technischen oder gesellschaftlichen Entwicklungen. So war nach dem zweiten Weltkrieg im deutschsprachigem Raum die Nachfrage nach Gütern des täglichen Bedarfs (wie Nahrungsmittel oder Kleider) hoch - höher als das vorhandene Angebot. Als Verkäufer orientierte man sich an einer raschen Produktion, um besagte Nachfrage schnellstmöglich zu bedienen und befand sich damit in einer Komfortzone - Qualität, Service oder Eindruck schaffende Werbeaktionen waren nicht notwendig.
Mit dem in den 1950ern einsetzenden ökonomischen Aufschwung ("Wirtschaftswunder") waren genügend Arbeitsplätze und folglich Kaufkraft vorhanden. Der Verkäufermarkt wandelte sich in den 60er Jahren dadurch in einen Käufermarkt - das Angebot war mittlerweile größer als die Nachfrage. Um weiterhin genügend Absatz generieren zu können waren Unternehmen gezwungen, sich gegen die Konkurrenz und Überproduktion durch eine Optimierung ihres Vertriebs durchzusetzen.
Es genügte auch nicht mehr, kostengünstig abzusetzen. Vielmehr sollte nur noch das produziert werden, was am Markt abgesetzt werden konnte, d.h. die Kundenbedürfnisse rückten näher in den Fokus. Unternehmen segmentierten dazu  in den 70ern den Markt. In den 80ern wurde der emotionale Nutzen der Marktkommunikation entdeckt - gezielte Marketingaktivitäten über klassische Werbung dienten der Markenpflege und dem Image eines Produktes, um dieses als "Einzigartiges" der Konkurrenz gegenüber hervorzuheben.
Die Verschiebung vom Verkäufer- zum wettbewerbsintensiven Käufermarkt bedingte eine Umorientierung im Denkansatz der Unternehmen in den 90ern. Diese mußten nun die umfeldbedingten Veränderungen und Konsumententrends in den relevanten Zielmärkten berücksichtigen und mit den entsprechenden Marketingaktivitäten in ihrer Komplexität darauf reagieren: Ein auf die jeweilige Kundenlebenszyklusphase zugeschnittenes Leistungsangebot und Kundenmanagement sollte eine langfristige Kundenbeziehung aufbauen und Wettbewerbsvorteile sichern. Die Vielfalt der Kommunikationsmedien - insbesondere Internet und mobile Anwendungen - bedingen den "hybriden Konsumenten" des 21. Jahrhunderts: Dieser wird persönlich angesprochen, flexibel multidimensional informiert und oftmals in die Produktentwicklung miteinbezogen. Aufgrund dessen weisen Kunden heutzutage ein indifferentes Kaufverhalten auf - es ist keine Seltenheit, die Lebensmittel bei Aldi zu kaufen und einen Porsche zu fahren.
Marketing ist daher nicht mehr nur als ein auf Kunden ausgerichtetes Denken und Handeln zu verstehen, sondern als Managementkonzept, welches das Marktverhalten eines Unternehmens mit bestimmt und dazu dient, die Kernkompetenzen zu bündeln.
Diesen Prämissen folgt auch das N.E.T.Z.: Als Existenzgründerzentrum stellt es seinenen ansässigen Unternehmen als Kunden entsprechend ihren Bedürfnissen alle Leistungen individuell zur Verfügung, die diese benötigen, um sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können. Gleichzeitig bündelt es als Kompetenzzentrum für Marketing und Vertrieb die Fertigkeiten der ansässigen Unternehmen. Mit den Firmen des Zentrums steht den Kunden für jeglichen Bedarf ein umfassendes Leistungsportfolio aus Marketing und Vertrieb sowie kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, um eine kundenspezifische, ganzheitliche Lösung realisieren zu können. Auch hausintern werden Synergien genutzt und projektabhängig Kooperationen gebildet.